Atemwegserkrankungen

Warum hustet mein Pferd?

Diese häufig gestellte Frage zu beantworten ist einfacher als man denkt, wenn man die richtigen Untersuchungsschritte vornimmt. Atemwegserkrankungen beim Pferd sind ein vielschichtiges Thema. Wir sind überzeugt, dass unter Einbeziehung der Beobachtungen des Besitzers mit einer sorgfältigen Untersuchung,­­ die in jedem Schritt auf die Erfordernisse des Einzelfalls abgestimmt ist, diese Frage hinreichend beantwortet werden kann. Nur bei genauer Kenntnis der Ursachen ist eine sinnvolle, effiziente und nachhaltige Therapie möglich. Durch diese können akute Atemwegserkrankungen geheilt und somit Folgeschäden vermieden werden oder auch eine Verschlechterung des Zustandes bei chronischen Lungenpatienten zum Stillstand gebracht werden. Unser gemeinsames Ziel ist dabei die Leistungsfähigkeit bzw. Lebensqualität Ihres Pferdes zu erhalten beziehungsweise zu verbessern.

Der Husten Ihres Pferdes ist keine Krankheit, sondern ein Symptom, dass fast immer eine Erkrankung der Atemwegsorgane anzeigt. Dabei sind die tieferen Atemwege (Luftröhre und Lunge) häufiger betroffen als die oberen Atemwege (Nasengänge und Nasennebenhöhlen, Luftsäcke, Rachen und Kehlkopf).

Die Ursachen für eine Atemwegserkrankung sind vielfältig: es kommen Infektionen (Viren, Bakterien), Allergien (Schimmelpilzsporen, Futtermilben, Blütenpollen), Reizungen (Staub, feinste Sandpartikel, Schadgase) und Bewegungsmangel oder eine Kombination aus mehreren Faktoren in Frage. Die allermeisten Atemwegsprobleme bzw. wiederkehrender Husten beruhen auf nachhaltiger Konfrontation der Atemwege mit Feinstäuben, bestehend aus Pollen und Schimmelpilzsporen, die zum Großteil aus dem Futter – speziell Heu – stammen. Besonders Heu schlechter oder mäßiger Qualität ist eine permanente Quelle atemwegsreizender und krankmachender Stoffe.

Untersuchungsmöglichkeiten bietet die Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt.

Leider zeigt nicht jedes Pferd Husten, obwohl eine ernsthafte Erkrankung der Atemwege vorliegt. Dies macht eine Früherkennung für den Besitzer schwierig. Häufig wird uns berichtet, dass ein Patient in der weiteren Vergangenheit bereits wiederholt mal Husten zeigte. Dabei handelt es sich hierbei regelmäßig nicht um voneinander getrennte jeweils neue Erkrankungen, sondern vielmehr um eine durchgehende/andauernde Krankheitsperiode in der das Symptom Husten nur intermittierend (unterbrochen) aufgetreten ist.

Diese Umstände führen oft dazu, dass gerade Erkrankungen der unteren Atemwege lange falsch eingeschätzt und nicht erkannt werden. Häufig werden diese sogar erst in einem Stadium diagnostiziert, in dem schon ein chronischer Zustand vorliegt und eine Behandlung sehr langwierig, aufwendig und kostenintensiv ist. In manchen Fällen liegen dann leider schon irreversible Schäden der Lunge vor, so dass keine vollständige Heilung mehr möglich ist.

Daher ist es umso wichtiger, bei Ihrem Pferd jedes Anzeichen einer Einschränkung der Leistungsfähigkeit der Atemwegsorgane (Leistungseinbußen, vermehrtes Schwitzen, verlängerte Beruhigungszeit der Atmung nach Anstrengung, Anstoßen und vermehrtes Abschnauben zu Beginn der Arbeit) ernst zu nehmen und die Grunderkrankung mit ihren Ursachen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

 

Unsere acht Schritte zu einer erfolgreichen Diagnostik bei Atemwegserkrankungen:

Um zwischen den verschiedenen Formen, bzw. Übergangsstadien der Atemwegserkrankungen unterscheiden zu können und deren Schweregrad einzuschätzen, gehen wir bei unserer Diagnostik Schritt für Schritt vor. Wir entscheiden dabei über jeden Schritt in der weiterführenden Diagnostik individuell nach Krankheitszustand des Pferdes aufbauend auf den Erkenntnissen der bereits durchgeführten Untersuchungen in Absprache mit dem Besitzer. Nach genauer Diagnosestellung ist es uns möglich die Therapie so zu gestalten, dass Medikamente individuell und gezielt eingesetzt werden können und z.B. unnötige Antibiotikagaben vermieden werden. Letztendlich kann auch nur anhand einer genauen Diagnose eine Prognose über die Genesung und die weitere Leistungsfähigkeit des Pferdes gegeben werden.

 

Schritt 1: Ausführliche Vorberichtserhebung (Anamnese)

Aufgrund der mannigfaltigen Ursachen für Husten und da besonders die Haltungsbedingungen einen maßgeblichen Einfluss haben, ist es für die optimale Behandlung besonders wichtig, einen ausführlichen und genauen Vorbericht zu erheben. Wir sind überzeugt, dass man nur durch die Betrachtung aller einfließenden Faktoren zu einer genauen Diagnose kommt und so dem Patienten am besten helfen kann. Nehmen Sie sich doch vor Ihrem vereinbarten Termin zu Hause etwas Zeit und füllen Sie unseren Vorberichtbogen-Erhebungsbogen direkt online aus oder drucken Sie sich den Bogen aus und senden Sie uns diesen ausgefüllt per Fax oder E-Mail. So wird eher nichts vergessen und unsere Tierärzte können sich gezielt auf die spezielle Lungenuntersuchung Ihres Pferdes vorbereiten.

 

Schritt 2: Klinische Allgemeinuntersuchung

Jede Untersuchung beginnt mit der klinischen Allgemeinuntersuchung. Diese dient dazu, einen Gesamteindruck über die Atemwegsorgane hinaus von unseren Patienten zu gewinnen. In begründeten Verdachtsfällen entnehmen wir zusätzlich Blut, um durch bestimmte Blutwerte mehr über den Gesundheitsstatus des Patienten zu erfahren.

 

Schritt 3: Eingehende Untersuchung der Atemwegsorgane/Lungenauskultation

Das Abhören (Auskultation) der Luftröhre und beider Lungenflügel erfolgt bei uns grundsätzlich unter forcierter Atmung, die durch eine vorübergehende Atmungshemmung ausgelöst wird. Denn nur wenn das Pferd einige Male tief durchatmet, ist es möglich normale von krankhaften Atemgeräuschen oder auch das Rasseln von Schleim in Lunge und Luftröhre zu hören. Auch Parameter wie eine verlängerte Nachatmung oder Husten nach der Atemhemmung geben uns erste Hinweise auf den Zustand der Lunge. Allerdings sind der Auskultation auch unter forcierter Atmung bei der Beurteilung von Verschleimungsgrad der Lunge physikalische Grenzen gesetzt. Egal wie genau man hinhört, nach ca. 10-15 cm akustischer Eindringtiefe ist nichts mehr zu hören, sodass man im Gegensatz zum Menschen den Brustkorb des Pferdes nicht „durchhören“ kann.

 

Schritt 4: Lungenperkussion

Durch das systematische Abklopfen (Perkussion) des Lungenfeldes kann dessen Größe und Ausdehnung bestimmt werden. Durch diese einfache und schmerzfreie Methode können wir feststellen, ob bereits eine Vergrößerung des Lungenfeldes vorliegt. Dies ist vor allem bei chronischen Lungenpatienten zur Abklärung des Schweregrades der Erkrankung hilfreich.

 

Schritt 5: Gewinnung von Schleimproben zur bakteriellen Untersuchung

Um eine unnötige Gabe oder die Gabe von nicht wirksamen Antibiotika zu vermeiden ist es essentiell, dass der schleimige Auswurf (Sputum) im Labor auf Bakterien untersucht wird. Für Ihr Pferd ist es wichtig, dass bei so genannten bakteriellen Sekundärinfektionen gezielt mit einem wirksamen Antibiotikum behandelt wird. Daher wird im Labor auch die Wirksamkeit bestimmter Antibiotika getestet.

Zur Probengewinnung stehen uns mehrere Verfahren zur Verfügung:

A) Abstrich aus den Nasengängen des Pferdes
B) Perkutane transtracheale Probenentnahme
C) Entnahme mittels Katheter unter endoskopischer Kontrolle

Die verschiedenen Techniken, sowie ihre Vor-und Nachteile können mit Ihrem behandelnden Tierarzt besprochen werden, um die für Ihr Pferd geeignete Methode zu wählen.

 

Schritt 6: Bronchoskopie und Entnahme von Tracheobronchialsekret (TBS)

 

 

 

 

 

 

Bei der Bronchoskopie gewinnen wir den umfangsreichsten Eindruck und erhalten wichtige relevante Details zur Diagnostik der Atemwegserkrankung. Unter einer leichten Sedation (Beruhigung) können wir mittels einer Kamera den kompletten Weg von den oberen bis in die tiefen Atemwege begutachten. Beurteilt werden Schleimhautfarbe, -schwellung auch die Menge, Beschaffenheit und Farbe des in der Lunge vorhandenen Schleimes. Über das Endoskop können wir eine Schleimprobe entnehmen und diese in unserem internen Labor auf ihre Zellzusammensetzung (zytologisch) untersuchen. Der Zellgehalt im Schleim gibt uns wichtige Hinweise hinsichtlich Schwere und Dauer (akut – subakut – chronisch) der Lungenerkrankung.

Verschiedene Schleim- „Sekret“ -mengen und -viskösitäten:

Unterschiedliche Schleimhautbefunde an der Aufteilung in die Hauptbronchien:

Die Pferde zu den o. a. Endoskopiebildern zeigten trotz dieser sehr unterschiedlichen Befunde alle die gleiche klinische Symptomatik bei der Allgemeinuntersuchung und der Auskultation! Nur aufgrund der Endoskopie konnte der jeweilige Schweregrad, die Ursache, die optimale Therapie und Prognose ermittelt werden!
Weiterhin können auch seltenere Ursachen für Husten, wie z.B. Fremdkörper oder Missbildungen nur über die endoskopische Untersuchung diagnostiziert, bzw. ausgeschlossen werden.

 

Schritt 7: Bronchio-alveoläre Lavage (BAL) und zytologische Untersuchung

Bei der Bronchio-alveolären-Lavage gewinnen wir mittels steriler Kochsalzlösung eine Spülprobe aus der Tiefe der Lunge. Die gewonnene Spülprobe wird, wie die Schleimprobe, in unserem praxiseigenen Labor aufbereitet und zytologisch untersucht. Lediglich direkt nach der Untersuchung und am Folgetag sollte das Pferd nicht trainiert werden. Ansonsten stellt diese Maßnahme für das Pferd nur eine sehr geringe Belastung dar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die durch die Untersuchungsergebnisse gewonnenen Erkenntnisse sind hingegen von großem Nutzen hinsichtlich der Einschätzung der Ursache, des Schweregrades der Erkrankung, der individuellen Therapie und der Prognose des Patienten.

Verschiedene zytologische Befunde von TBS und BAL Proben: hochgradige COB – allergisch bedingtes Equines Asthma – bakterielle Pneumonie:

Schritt 8: Lungenröntgen:

Gibt es bei der Bronchoskopie und in der Zytologie Hinweise auf eine eher seltene so genannte interstitielle Lungenerkrankung geben Röntgenbilder der Lunge weiteren Aufschluss über das Krankheitsbild.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ergänzende Untersuchungen: Blutgasanalyse (BGA)

Bei der arteriellen Blutgasanalyse entnehmen wir mittels einer dünnen Kanüle Blut aus der Arterie des Patienten und untersuchen die Probe maschinell innerhalb von wenigen Minuten. So erhalten wir Aussagen über die Gasverteilung von Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (CO2) im Blut. Arterielles Blut kommt direkt aus dem Lungenkreislauf und sollte entsprechend hoch mit Sauerstoff angereichert sein.

Dieses Untersuchungsverfahren gibt uns somit Hinweise auf die Leistungsfähigkeit, der Lunge, also das Vermögen Sauerstoff aus der Atemluft in den Blutkreislauf zu überführen und somit für die Körperfunktionen, u.a. der Muskelarbeit zur Verfügung zu stellen.

 

Ergänzende Untersuchungen: Allergietest

Ergeben sich aus der Vorgeschichte, der Dauer des Krankheitsverlaufs und der eingehenden Lungenuntersuchung (vor allem in der zytologischen Untersuchung der gewonnenen Proben) Hinweise auf ein zugrundeliegendes allergisches Geschehen, kann mittels einer Blutprobe ein Allergietest durchgeführt werden. Hierbei wird Ihr Pferd auf die Neigung überempfindlich zu reagieren bei bestimmten Allergenen (Schimmelpilze, Milben, Pollen und Insekten) getestet. Je nach Untersuchungsergebnis bestehen dann weitere therapeutische Möglichkeiten.

Letztendlich sind alle Schritte und Untersuchungsmöglichkeiten einzeln betrachtet, als Puzzleteil zu verstehen, die erst individuell zusammengesetzt ein sinnvolles Untersuchungsergebnis liefern.

 

Die Stufentherapie zur erfolgreichen Behandlung von Atemwegserkrankungen:

Eine genaue Diagnose vorausgesetzt, gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung Ihres Pferdes. Dabei ist die Therapie auf die Ursache und den jeweiligen Schweregrad der Erkrankung abgestuft. Bei der Therapie legen wir viel Wert auf die Zusammenarbeit mit den Besitzern, denn nur so ist eine langfristig erfolgreiche Behandlung umsetzbar.

Ein sehr wichtiger Teil der Therapie besteht in der Haltungs- und Fütterungsoptimierung. Nur so kann verhindert werden, dass aus anfänglich akutem Husten eine chronische Lungenerkrankung wird oder sich eine schon bestehende Lungenerkrankung weiter verschlechtert.

Die in der Umgebung des Pferdes am häufigsten vorkommenden reizenden und Entzündung oder Allergie auslösenden Stoffe sind die im Heu- und Strohstaub vorhandenen Pilzsporen. Daher sollte bei akut erkrankten Pferden über den Behandlungszeitraum und bei chronischen Patienten ein Leben lang der Staub im Heu durch Nassfütterung gebunden werden. Des Weiteren sollten betroffene Pferde nicht in geschlossenen Ställen mit geringem Luftvolumen gehalten werden. Statt Stroheinstreu empfiehlt sich die Umstellung auf Hobelspäne oder Leinstroh. Auch vor Staubeinwirkungen aus Nachbarboxen  sollten die Pferde geschützt werden.

 

Stufe 1: Symptomatische Therapie mit Sekretolytika und Bronchospasmolytika

In der ersten Stufe der Therapie geht es darum den vermehrt angesammelten zähen Schleim aus der Pferdelunge zu entfernen und Abhilfe bei einer eventuell vorliegenden Atemnot zu schaffen. Schleimlösende Medikamente (Sekretolytika) verflüssigen das zähe Sekret sowohl bei chronisch als auch bei akut erkrankten Pferden. Die Therapie mit bronchienerweiternden Mitteln (Bronchospasmolytika) soll die krampfartige Verengung in den kleinen Atemwegen lösen. So bekommt das Pferd wieder besser Luft und der gelöste Schleim kann besser abtransportiert werden.

 

Stufe 2: Entzündungshemmung

Bei einer schwerwiegenden akuten oder chronischen Erkrankung ist es notwendig, neben der symptomatischen Therapie eine ursächliche Therapie durchzuführen. Bei chronisch erkrankten Pferden liegt in der Regel eine schwere Entzündung der Bronchien und Bronchiolen vor (nicht zu verwechseln mit einer Lungenentzündung). Diese ist dafür verantwortlich, dass eine Schwellung der Schleimhaut entsteht und ständig zu viel Bronchialschleim gebildet wird. In diesen Fällen kann nur durch eine ausreichend lange Therapie mit Kotikosteroiden ein Abklingen der Entzündung, eine Abschwellung der Bronchialschleimhaut und eine weiter andauernde Schleimproduktion unterbunden werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die antiallergische Wirkung von Kortison.
Das bei uns oral angewendete Kortison lässt sich angepasst dosieren, ist besonders gut verträglich und zeigt kaum Nebenwirkungen. Bei unseren Hufrehe gefährdeten Patienten wägen wir Risiken und Nutzen der Kortisongabe mit dem Besitzer genauestens ab.

 

Stufe 3: Hyperinfusionstherapie

In besonders schweren Fällen, bei denen weder die symptomatische Therapie noch die Behandlung mit Kortison eine ausreichende Besserung bewirkt hat, besteht die Möglichkeit die fest sitzenden Schleimmengen durch eine so genannte „Lungenspülung“ aus den tiefen Atemwegen zu entfernen. Hierfür wird dem Patienten eine große Menge Flüssigkeit intravenös als Dauertropfinfusion oder über eine Sonde in den Magen eingegeben. Diese großen Flüssigkeitsmengen werden dann teilweise wieder über die Schleimhaut der Lunge abgegeben. So wird der zähe Schleim massiv gelöst und verflüssigt.

 

Antibakterielle Therapie (Antibiotika)

Werden in der bakteriologischen Untersuchung krankmachende Keime festgestellt, werden diese parallel zur symptomatischen Therapie durch ein auf seine Wirksamkeit getestetes Antibiotikum behandelt.

 

Inhalation

Zur Unterstützung der medikamentellen Therapie oder auch zur dauerhaften Behandlung bei chronisch kranken Lungenpatienten hat sich der Einsatz spezieller Inhaliergeräte bewährt. Durch die Verneblung von geeigneten Flüssigkeiten kann einerseits vorhandener Schleim besser gelöst werden und andererseits setzen sich allergieauslösende Stoffe (z.B. Schimmelpilzsporen) nicht so leicht auf der befeuchteten Atemwegsschleimhaut fest.

 

Desensibilisierung

Ist die Allergie eines Pferdes bekannt, lässt sich der Kontakt mit einigen Allergenen durch Haltungsoptimierung eindämmen oder vermeiden. Bei anderen Allergenen, z.B. Pollen ist eine Vermeidung leider nicht möglich. Hier besteht die Option, Ihr Pferd gegen die Allergene durch eine so genannte Desensibilisierung weniger empfindlich zu machen.

Nehmen Sie den Husten Ihres Pferdes nicht auf die leichte Schulter. Unumstritten führt nur eine ursächlich gestaltete Therapie unter Berücksichtigung von Haltung und Fütterung nachhaltig zum Erfolg. Bei allen Therapieformen wägen wir Risiken und Nutzen immer gegeneinander ab. Wir legen größten Wert darauf alle therapeutischen Maßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Besitzer durchzuführen. Wir sind der Überzeugung, dass nur durch die Teamarbeit von Besitzer und Tierarzt dem Lungenpatienten Pferd dauerhaft geholfen werden kann. Scheuen Sie sich auch nicht Bedenken bei der Durchführbarkeit bestimmter Maßnahmen zu äußern.

Haben Sie Fragen zur Diagnostik oder den verschiedenen Therapieformen? Unser Praxisteam steht Ihnen jederzeit für Fragen gerne zur Verfügung.

 

Viele weitere interessante Informationen zum Thema Pferdelunge und Atemwegserkrankungen finden Sie auf der/den folgenden Internetseite/n: equivetinfo